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Mai 16
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    16/05/2019
    Keine Veranstaltungen

Einen neuen Anfang wagen
Die Synagoge steht am alten Ort

 

Die Vergangenheit wirkt bis in die Gegenwart. Nichts macht das gegenwärtig deutlicher als der Neubau der Synagoge der Jüdischen Gemeinde am historischen Ort in der Regensburger Altstadt. Es ist der Ort, wo vor 80 Jahren die Nationalsozialisten die Synagoge der Vorgängergemeinde plünderten und in Brand setzten. Heute steht dort wieder das jüdische Gemeindezentrum mit Synagoge.

Es ist das Ergebnis zielstrebigen Handelns vieler Akteure,   dass die Fertigstellung mit einem historischen Datum aus der Regensburger Stadtgeschichte zusammentrifft: dem Jahr 1519. Vor 500 Jahren, am 21. Februar 1519, beschloss der Regensburger Stadtrat die Vertreibung der Juden. Vorausgegangen war diesem Pogrom eine jahrelange antijüdische Hetz- und Verleumdungskampagne. Sie mobilisierten in einer Periode des wirtschaftlichen Niedergangs der Stadt Aberglauben und Habgier und zerstörten ein jahrhundertealtes, nicht immer spannungsfreies Miteinander von Juden und Christen in Regensburg.

Doch die Geschichte der Juden in Regensburg endete nicht mit der Vertreibung. Im 17. Jahrhundert kamen mit dem Immerwährenden Reichstag wieder Juden nach Regensburg. Eine neue Gemeinde, die Israelitische Kultusgemeinde entstand. Die Rassenpolitik der Nazis – die Entrechtung der jüdischen Bevölkerung, der Raub ihres Eigentums und schließlich ihre Deportation und Ermordung in den Mordstätten in Ostpolen – beendete jedoch erneut jüdisches Leben in Regensburg. Nach 1945, nach der Shoah, wagten jüdische Überlebende einen neuen Anfang. Sie gründeten 1950 die Jüdische Gemeinde Regensburg.

2019 eröffnet die Gemeinde wieder eine Synagoge mit Gemeindezentrum und dokumentiert damit ihre Zuversicht, weiterhin in Regensburg ihren Glauben ohne Bedrohung leben zu können. Diese Hoffnung unterstützt das nachfolgende  Veranstaltungsprogramm. Eine Vielzahl von Vorträgen, Ausstellungen und musikalischen Themen stellt im Laufe des Jahres 2019 die wechselvolle Geschichte und die Gegenwart der jüdischen Gemeinde dar und lädt ein, sich über jüdisches Leben in Regensburg zu informieren.


Konzert

Stimmwerck Memoria – „Gedechtnus“
Sa, 12.01.2019, 19 Uhr & So, 13.01.2019, 17 Uhr
Großer Runtingersaal, Keplerstraße 1

Die beiden Abschiedskonzerte beschließen das 18-jährige Schaffen des Vokalensembles Stimmwerck. Motetten, vor allem aber Lieder von Paul Hofhaimer, Heinrich Isaac und Ludwig Senfl stehen im Mittelpunkt des ersten Konzertteils, der dem „Gedechtnus“ Kaiser Maximilians anlässlich seines 500. Todesjahrs gewidmet ist. Maximilian hat mehrere Male in Regensburg Aufenthalt genommen. Nach seinem Tod am 12. Januar 1519 nutzte der Rat der Stadt Regensburg das entstandene Machtvakuum und ließ der jüdischen Gemeinde am 21. Februar den Beschluss zur Räumung der Synagoge und zur Ausweisung der Juden überbringen. Der zweite Konzertteil unter dem Titel „Memoria“ beinhaltet Vokalmusik aus der Renaissance, mit der Stimmwerck seinem Publikum besonders lang in Erinnerung bleiben möchte.

Das Vokalensembles tritt in folgender Besetzung auf: Franz Vitzthum (Kontratenor), Klaus Wenk (Tenor), Gerhard Hölzle (Tenor) und Marcus Schmidl (Bassbariton).

www.stimmwerck.de


Vortrag

Der Raubzug an jüdischem Eigentum –
„Arisierung“ in Regensburg

Do, 24.01.2019, 19 Uhr, Großer Runtingersaal, Keplerstraße 1
Referentin: Waltraud Bierwirth, Journalistin und Autorin, Regensburg

Die Brandruinen der Synagogen schwelten noch, als das NS-Regime den Kreuzzug gegen die Juden vor-antrieb. Staatliche Verordnungen, ausgeführt von den örtlichen Finanzämtern, markierten den Weg in den „Finanztod“. Am Ende stand die Ermordung in den Gaskammern von Auschwitz, Belcez und Sobibor. Wie Geschichte und Gegenwart unerwartet aufeinandertreffen, enthüllen bisher nicht ausgewertete Akten in diversen Archiven.


Vortrag

Das Novemberpogrom und die Folgejahre –
das Beispiel einer Regensburger Familie

Do, 31.01.2019, 19 Uhr
Großer Runtingersaal, Keplerstraße 1

Referentin: Prof. Dr. Iris Ritzmann, Titularprofessorin an
der Universität Zürich

Mit dem Novemberpogrom 1938 vor achtzig Jahren erreichte die Brutalität der Nationalsozialisten einen bis dahin unvorstellbaren Höhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt setzen die Briefe ein, die Frieda Sämann ihrer Tochter in Palästina sandte. Die Regensburger Viehhändlerin schreibt von ihrer Hoffnung, die Tochter wiederzusehen, von den Versuchen, wenigstens für ihren Jungen einen Weg aus der Hölle zu finden, von der Verzweiflung über die Ausweglosigkeit ihrer Lage. Ausgehend von diesen und weiteren Dokumenten versucht der Vortrag, die Marginalisierung und Vernichtung des jüdischen Lebens in Regensburg fragmentarisch zu umreißen.

In Kooperation mit dem Soroptimist Club Regensburg.


Vortrag

Widerstand durch Recht

So, 10.03.2019, 17 Uhr
Großer Runtingersaal, Keplerstraße 1

Referentin: Dr. Veronika Nickel, Salomon Ludwig Steinheim-
Institut an der Universität Duisburg-Essen

Der Vertreibung der mittelalterlichen Judengemeinde 1519 aus Regensburg gingen eine jahrelange Drangsalierung durch die Stadt und ein Streit um gegenseitige Rechte und Pflichten voraus Kaiser Maximilian I., Schutzherr der Judengemeinde, ordnete die gerichtliche Klärung in Innsbruck an. Dieses bislang wenig beachtete Gerichtsverfahren bot der Judengemeinde die Möglichkeit zum Widerstand – nachdem das absolute Stillhaltegebot während des Gerichtsprozesses durch den Tod des Kaisers imJanuar 1519 vom Stadtrat gebrochen und von diesem dieVertreibung aller Juden beschlossen und binnen nur einer Woche umgesetzt worden war.


Ausstellung

Regensburg – Mittelalterliche Metropole der Juden

15.03. – 02.06.2019
Historisches Museum, Dachauplatz 2-4
Eröffnung: Do, 14.03.2019, 18 Uhr

Einführung: Prof. Dr. Eva Haverkamp-Rott und Dr. des. Astrid Riedler-Pohlers,
beide Ludwig-Maximilians-Universität München

Im mittelalterlichen Regensburg gehörten die Juden zur städtischen Gesellschaft. Die Ausstellung erzählt die Ge-schichte der Juden auf der Grundlage neuer wissenschaft-licher Erkenntnisse in ihren vielfältigen Beziehungen zu Bürgern, Bischöfen, Herzögen und Kaisern. Die Regens-burger jüdische Gemeinde war für die städtische Gesell-schaft Regensburgs und für die Juden im mittelalterlichen Reich und Europa von großer Bedeutung. Ihre Leistungen, die sie trotz immer wieder einsetzender Repressalien, Ausgrenzungen und Bedrohungen hervorgebracht ha-ben, werden in vielen – auch alltäglichen – Aspekten ihrer langen Geschichte seit dem 10. Jahrhundert vorgestellt. Anlass der Ausstellung ist die Vertreibung der Juden durch den Stadtrat im Jahre 1519.


Führung

Jüdische Grabsteine des 1519 zerstörten Jüdischen
Friedhofs im Stadtgebiet Regensburg

Sa, 16.03.2019, 14 Uhr

Treffpunkt: Emmeramsplatz, ehem. Evangelisches Krankenhaus (Südseite)

Stadtheimatpfleger Dr. Werner Chrobak bietet zum Jahresthema 2019 „Stadt und Gesellschaft“ eine Führung an: Die drei Wochen nach dem Judenpogrom durchgeführte Zerstörung des Alten Jüdischen Friedhofs vor dem Peterstor führte zur Verschleppung von jüdischen Grabsteinen aus dem Friedhof und zur Aufstellung als „Siegeszeichen“ innerhalb des Stadtgebiets Regensburg. Teilweise wurden die Grabsteine auch als kostenloses Baumaterial verwertet. Diesen Spuren soll im wahrsten Sinne des Wortes „nachgegangen“ werden.

Führungsdauer: ca. 2 Stunden, Teilnahme frei.
www.stadtheimatpfleger-regensburg.de


Tages-Busexkursion

Jüdische Stätten in der Oberpfalz: Regensburg (Friedhof
Schillerstraße), Floß (Friedhof und Synagoge),
Sulzbach-Rosenberg (Friedhof) und Sulzbürg bei
Neumarkt (Friedhof)

So, 14.04.2019, 8 – 19 Uhr
Busabfahrt: vor Bahnpost, ehem. Stempel Pfuhl

Im Rahmen dieser Veranstaltung bietet Stadtheimatpfleger Dr. Werner Chrobak in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg eine Fahrt zum Vergleich jüdischer Stätten in Regensburg und der Oberpfalz an. Besichtigt werden neben der klassizistischen Synagoge in Floss vor allem Friedhöfe mit ihrem unwiderstehlichen Zauber, so in Regensburg, Floss, Sulzbach-Rosenberg und Sulzbürg bei Neumarkt. Der geschichtliche Rahmen wird selbstverständlich nicht zu kurz kommen.

Teilnehmerbeitrag in Höhe von 20 Euro ist im Bus zu bezahlen. Anmeldung bei: Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt Regensburg e. V.,

Tel. 0941/597 22 31

E-Mail: info@keb-regensburg-stadt.de
www.stadtheimatpfleger-regensburg.de


Konzert

Jiddische Lieder mit Dresdner Klezmer

So, 14.04.2019, 18 Uhr
Leerer Beutel, Bertoldstraße 9

Valeriya Shishkova & Di Vanderer spielen sowohl traditionelle jiddische Lieder und Klezmer als auch zeitgenössische Kompositionen nach Texten klassischer und moderner jiddischer Autoren. Zu ihrem Repertoire gehören auch eigene Kompositionen nach Gedichten der israelischen Dichter Lev Berinsky und Michael Felsenbaum, die beide zu den wenigen und möglicherweise letzten Autoren gehören, die nicht in Hebräisch, sondern in ihrer jiddischen Muttersprache schreiben. Valeriya Shishkova besitzt die Gabe, Lieder mit einer großen und ergreifenden Emotionalität so spürbar und mit Herzblut zu gestalten, dass sich wohl niemand diesem besonderen Zauber entziehen kann.Die Formation tritt in folgender Besetzung auf: Valeriya Shishkova (Gesang), Sergey Trembitskiy (Klavier, Flöte) und Gennadiy Nepomnjaschiy (Klarinette). In Kooperation mit dem Klub „Schalom“.

www.valeriya-shishkova.info


Vortrag

 

Juden und Antisemiten in Hitlers München 1918 – 1923

Referent:
Prof. Dr. Michael Brenner, Ludwig-Maximilians-Universität München / Direktor des Center for Israel Studies an der American University Washington 

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde München zum Schauplatz ungewöhnlicher politischer Konstellationen: Kurt Eisner wurde im Novem- Foto: Yury Shishkov ber 1918 der erste jüdische Ministerpräsident eines deutschen Staates, während Schriftsteller wie Gustav Landauer, Ernst Toller und Erich Mühsam sich im April 1919 für die Räterepublik engagierten. Die jüdische Gemeinde war eher konservativ ausgerichtet, und selbst die orthodoxen Mitglieder besuchten nach dem Synagogenbesuch gerne das Hofbräuhaus. Auch in Regensburg engagierte sich Rabbiner Seligmann Meyer in seiner „Deutschen Israelitischen Zeitung“ gegen die jüdischen Revolutionäre und rief zur Wahl der Bayerischen Volkspartei auf. Anfang der Zwanziger Jahre gab es in München antijüdische Tendenzen in Politik, Presse und Kirche sowie Judenausweisungen und offene Gewalt gegen jüdische Bürger auf der Straße. Die „Stadt Hitlers“, wie Thomas Mann die spätere „Hauptstadt der Bewegung“ bereits im Juli 1923 nannte, wurde zum Ausgangspunkt für den beispiellosen Aufstieg der hier gegründeten nationalsozialistischen Partei.


Vortrag

Verteidigungsstrategien der Regensburger Juden im Spätmittelalter

Di, 07.05.2019, 19 Uhr
Großer Runtingersaal, Keplerstraße 1
Referentin: Dr. des. Sophia Schmitt,
Ludwig-Maximilians-Universität München

Im Jahr 1476 beschuldigte der Regensburger Stadtrat prominente Mitglieder der Regensburger Judengemeinde, in der Stadt mehrere Kinder aus angeblichen religiösen Gründen ermordet zu haben. Er konstruierte eine Anklage und sperrte die Beschuldigten ins städtische Gefängnis. Der Vortrag konzentriert sich auf die jüdische Gemeinde, die sich durch die Beschuldigung des Ritualmordes in ihrer Existenz bedroht sah. Deswegen ergriff sie verschiedene Verteidigungsmaßnahmen, um sich gegen die Vorwürfe der Stadt zu wehren und ihre gefangenen Gemeindemitglieder zu retten.


Vortrag

Seligmann Meyer – Die jüdische Stimme aus Regensburg

Do, 09.05.2019, 19 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum, Am Brixener Hof 2
Referent: Dr. Klaus Himmelstein, Bildungshistoriker,
Regensburg

Über vierzig Jahre, von 1881 bis zu seinem Tod 1925, war Seligmann Meyer Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Regensburg. Neben seiner Ausbildung zum orthodoxen Rabbiner arbeitete Meyer journalistisch: vor seinem Umzug nach Regensburg als Chefredakteur der orthodoxen „Jüdischen Presse“ in Berlin. Er nutzte das Medium im Kampf gegen das Reformjudentum. Entschieden bezog er Stellung gegen den Antisemitismus seiner Zeit, vor allem gegen den Historiker Heinrich von Treitschke. In Regensburg gab er zunächst „Die Laubhütte“ heraus, dann ab 1900 die „Deutsche Israelitische Zeitung“ mit der „Laubhütte“ als Beilage. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Doppelrolle Seligmann Meyers als Rabbiner und Redakteur.


Vortrag

Brennpunkt Israel – Aktuelle Ereignisse in historischer Perspektive

Do, 23.05.2019, 19 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum, Am Brixener Hof 2
Referent: Prof. Dr. Noam Zadoff, Ludwig-Maximilians-Universität München / Indiana University Bloomington

Fast wöchentlich wird in den Medien über den israelisch-palästinensischen onflikt berichtet. Dabei wird selten erwähnt, dass diese heutigen Nachrichten ihre Wurzel in einer fast hundertjährigen Spannungsgeschichte zwischen der Zionistischen Bewegung und dem arabischen Nationalismus haben und im Aufeinandertreffen der jüdischen Einwanderer mit den lokalen Bewohnern des Landes. Im Vortrag wird die historische Vorgeschichte diskutiert, die hinter den aktuellen Nachrichten steckt.


Vortrag

Wer spricht heute noch Jiddisch?

Di, 04.06.2019, 19 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum, Am Brixener Hof 2
Referent: Holger Nath, M.A., M.Phil., Institut für Slavistik, Slavisch-Jüdische Studien, Universität Regensburg

Jiddisch wird schon seit über hundert Jahren totgesagt, aber auch heute, im 21. Jahrhundert, ist Jiddisch weiterhin Foto: APT IUJewishStudies 13 lebendig. Trotz Shoah und Assimilation wird Jiddisch noch immer in Teilen der säkularen und besonders in chassidischen Gemeinden gesprochen. Das Klezmer-Revival in den 1980er Jahren, verstärktes Interesse an Jiddisch an den Universitäten und jiddische Sommerkurse führten auch dazu, dass Nichtjuden sich vermehrt mit der Sprache beschäftigen. Gerade das Internet bildet gegenwärtig eine enorme Möglichkeit, Jiddischsprecher, jiddische Publikationen und andere Medien weltweit miteinander zu verbinden.


Vortrag

Mixing Business and Pleasure: Financial Ties between Jews, Christians and Converts in Late Medieval Regensburg

Mi, 05.06.2019, 14 Uhr
H2, Universität Regensburg, Universitätsstraße 31
Referentin: Ahuva Liberles Noiman, Hebräische Universität
Jerusalem / Ben Gurion Universität / Ludwig-Maximilians-Universität München

 

Religious conversion was followed by high expectations to shift one’s life experience from being a member of a persecuted minority, narrowed in economic opportunities, to becoming a member of the predominant society. In what way did undergoing baptism open financial doors that were former closed to pre-modern Jews, and in what manner were their former professional identities preserved? Focusing on converts documented in the Regensburg‘s archives, the talk will examine change and continuity in the professional lives of these individuals and their milieu.


Vortrag

Die Regensburger „Schutzjuden“ der Reichserbmarschälle von Pappenheim,1650 – 1806

Di, 18.06.2019, 19 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum, Am Brixener Hof 2
Referent: Dr. Till Strobel, Staatsarchiv Amberg

 

Die mittelalterliche Geschichte der Juden in Regensburg endete mit ihrer Vertreibung aus der Reichsstadt 1519. Im Gefolge des Immerwährenden Reichstags kamen ab dem Ende des 17. Jahrhunderts wieder Juden nach Regensburg und siedelten sich an. Allerdings standen sie nicht unter dem Schutz der Stadt, sondern der Reichserbmarschälle, der Grafen von Pappenheim. Diese ungewöhnliche Konstellation und ihre Auswirkung auf das Leben der Regensburger Juden stehen im Mittelpunkt des Vortrags.