21. Februar 2019

Gesichter und ihre Geschichte

Geschichte passiert nicht, Geschichte wird von Menschen gemacht. Auch für die jüdische Gemeinde Regensburg gab und gibt es Personen, die in der und für die Gemeinde viel bewegt haben. Zehn von ihnen werden hier porträtiert. Ihr Wirken spannt den Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
21. Februar 2019

Die neue Synagoge – „Ein Traum geht in Erfüllung!“

Die Jüdische Gemeinde errichtet ein neues Gemeindezentrum mit Synagoge an ihrem historischen Ort Am Brixener Hof. Somit wird das „sakrale Dreieck“ aus dem katholischen Dom, der protestantischen Neupfarrkirche und der jüdischen Synagoge wieder vervollständigt. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg.
21. Februar 2019

Von 1950 bis heute – Eine lebendige Gemeinde

Seit ihrer Wiedergründung 1950 ist die jüdische Gemeinde Regensburg nicht nur eine lebendige Religionsgemeinschaft, sondern auch ein wichtiger Teil der Stadtgesellschaft von Regensburg. Dabei wächst sie stetig und gibt Heimat.
21. Februar 2019

Nachkriegszeit – Rückkehr in die Normalität?

Jüdisches Leben in Regensburg erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Renaissance. Ab 1946 wurde Regensburg zu einem bedeutenden Zentrum jüdischen Lebens, auch weil die Stadt im Vergleich zu vielen anderen deutschen Städten kaum zerstört wurde. Durch die Staatsgründung Israels im Jahr 1948 verließen viele Juden die Stadt wieder. Diejenigen, die blieben, standen vor einer unsicheren Zukunft.
21. Februar 2019

Nationalsozialismus – Das dunkelste Kapitel

Die Herrschaft der Nationalsozialisten war für die Regensburger Juden ein erschütternder Abschnitt der Stadtgeschichte. Einen Höhepunkt von Diskriminierung, Entrechtung und Ausgrenzung stellte die in aller Öffentlichkeit sichtbar durchgeführte Pogromnacht dar – und sie war nur der Auftakt des Versuchs, jüdisches Leben in Regensburg auszulöschen.
21. Februar 2019

Anfang des 20. Jahrhunderts – Eine Blütezeit

Das jüdische Leben zum Ende der Kaiserzeit und bis weit hinein in die Weimarer Republik war vielfältig und integriert. Mit der fortschreitenden rechtlichen Gleichstellung entfaltete sich die jüdische Gemeinde zunehmend, entwickelte sich weiter, erfand sich teilweise neu und stand in der kulturellen Blüte.
21. Februar 2019

Ein langer Weg – Emanzipation und Wachstum

Erst 150 Jahre nach der Vertreibung wurde das jüdische Leben in Regensburg vorsichtig wiederbelebt. Vom Leben als Schutzjude bis zum bayerischen Bürger israelitischer Konfession war es ein langer Weg.
21. Februar 2019

1519 – Zerstörung und Vertreibung

Die zunehmende Entfremdung im Spätmittelalter führte 1519 zu einem antijüdischen Fanal: Als der Kaiser starb und damit den Juden keinen Schutz mehr bot, nutzten Stadtrat und Bürgerschaft die Gelegenheit, sich der Juden zu entledigen: Sie wurden vertrieben, ihr Friedhof geschändet, ihre Synagoge zerstört.
21. Februar 2019

Hoch- und Spätmittelalter – Ein zerbrechliches Gleichgewicht

Bereits um das Jahr 1000 waren jüdische Bürger in Regensburg fester Teil der Stadtbevölkerung. Sie waren als Händler und Finanziers integriert. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich diese Akzeptanz - mit Ausnahmen – in Misstrauen und Unmut. Nach zahlreichen Pogromen und Prozessen gipfelte diese Entwicklung in der Vertreibung der Juden 1519.
20. Februar 2019

Frühmittelalter – Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit

In Regensburg befindet sich die älteste Judengemeinde Bayerns. Im Früh- und Hochmittelalter stellte die jüdische Gemeinde Regensburg eine der bedeutendsten in Deutschland dar, denn sie war das Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit und deswegen weit über die Stadt hinaus, in ganz Europa, bekannt.