Neu in der Jüdischen Gemeinde
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Sukkot – Simchat Tora
4. November 2019

Rosch Haschana

Rosch  Haschana

Zur Vorbereitung auf Rosch Haschana  5780  bot Herr Rabbiner, Josef Chaim Bloch, am Sonntag, den 01. September, eine Lehrstunde unter dem Titel „Die Hohen Feiertage“ an.

In seinem Vortrag und dem anschließenden Gespräch konnten die zahlreichen Anwesenden viel über den geistigen Gehalt der wichtigsten Tage im jüdischen Jahr erfahren. An Rosch Haschana, sagte er, dem Geburtstag von Adam und Eva, erneuern wir unsere Beziehung zu G-tt und werden mit der ganzen Menschheit beurteilt. Die Worte, die wir im Machsor, dem Feiertagsgebetsbuch, lesen, helfen uns unsere Gefühle zu spüren.

Wie jedes Jahr war an Rosch Haschana, dem 29. September – 29. Elul 5779 (Erew Rosch Haschana),  30. September – 1. Tischri  5780 (1. Tag Rosch Haschana)  der Gebetsraum der Neuen Synagoge Regensburg gut gefüllt. Es kamen viele unserer Mitglieder und  Gäste. Herr Rabbiner, Josef Chaim Bloch, führte die Betenden mit viel Kawana das „Dawnen“ und das „Leinen“. Er begrüßte alle Anwesenden und wünschte ihnen gute Gesundheit  bis  120(!).

Seine Schiurim über die jüdischen Feste im Monat Tischri, die Ansprache nach der Lesung der Tora und  beim gemeinsamen Kiddusch sowie der Klang des Schofars gaben Impulse in den Alltag hinein. Das Taschlich am Spätnachmittag des zweiten Tages Rosch Haschana wurde von gut  25  Personen besucht, die sich am Ufer der Donau nahe der berühmten Steinernen Brücke versammelten und die Taschen nach außen kehrten, um auf diese Weise das Fortwerfen der Sünden zu symbolisieren. Alle Mitglieder  haben in Honig getunkte Äpfel gegessen, wünschten einander ein gutes und süßes neues Jahr (Schana Towa uMetuka!) und aßen neue Früchte als Symbole des Neubeginns.

Jom   Kippur

Am Erew Jom Kipur, dem 08. Oktober  (9. Tischri 5780),  war der Gebetssaal der Neuen Synagoge Regensburg voll.

Alle Männer haben ihre weißen Talesim angelegt, passend zum Weiß des Aron ha Kodesch und der Bima. Nach der traditionellen Begrüßung begann der Rabbiner das Kol-Nidre-Gebet. Nach jeder Wiederholung trug er es lauter vor. Die ganze Gemeinde lauschte angespannt den Worten des Kol-Nidre-Gebetes, wo besonders erklärt ist, dass alle Gelübde und Schwüre null und nichtig sein sollen. Am nächsten Tag wurde der Chasan wieder von Mitgliedern der Gemeinde unterstützt.

Am Ende des Morgengebetes, nach der Tora- und Prophetenlesung, gedachten alle bei dem Iskor ihrer verstorbenen Angehörigen. Nach einer Pause setzten alle mit Minchagebet fort und endeten  mit dem Maariw-Gebet. Das letzte Gebet Ne‘ila („Das Tor schließen“) endete mit dem Ruf des Schofars. Traditionell stärkten sich die Betenden nach dem Beten und Fasten bei dem herrlichen Kiddusch der Familie Danziger und wünschten sich nochmals ein gutes neues Jahr  5780 sowie eine gute Besiegelung (Gmar Chatima Towa!).