Ein Koffer voller Erinnerungen

Die Regensburger jüdische Kaufmannsfamilie Brandis, die in der Maximilianstraße ein großes Textilgeschäft besaß, wurde von den Nazis enteignet und am 4. April 1942 mit über 200 weiteren Juden aus Ostbayern ins polnische Ghetto Piaski deportiert. Niemand von der sechsköpfigen Familie überlebte; ihr Schicksal steht stellvertretend für viele NS-Opfer.

Der Journalist Thomas Muggenthaler, der lange über die Familie Brandis recherchierte, spürte nach Jahren den braunen Lederkoffer auf einem Dachboden in Hauzenberg auf. Die Familie Brandis hatte ihn einer früheren Mitarbeiterin anvertraut. Der Koffer, der über 70 Jahre in der Obhut der Familie Koller war, enthält persönliche und historisch wertvolle Dokumente der Familien Brandis und Holzinger, darunter Fotos, Stammbäume und Postkarten aus dem Ghetto.

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Datum

04 Nov 2026

Uhrzeit

19:00

Preis

Eintritt frei
Jüdisches Gemeindezentrum Regensburg

Ort

Jüdisches Gemeindezentrum Regensburg
Am Brixener Hof, 2, 93047 Regensburg
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