
Hannah Arendt: »Denken ohne Geländer«
Was hält unsere Gesellschaft zusammen?
Gegenwartsgesellschaften sind global von politischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Krisen gekennzeichnet. Diese Krisen bedrohen den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Veranstaltungsreihe sucht hier nach philosophischen, sozialwissenschaftlichen und pädagogischen Ansätzen zur Analyse und Bewältigung der Krisen.
Aus Anlass des 120. Geburtstages der jüdischen Politikwissenschaftlerin Hannah Arendt am 14. Oktober beginnt die Reihe mit zwei Vorträgen zu Hannah Arendt im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde.
Diese beschäftigen sich zum einen mit Arendts Analyse totalitärer Ideologien in Politik und Wissenschaft und der dagegen gestellten Verteidigung universeller Menschenrechte (»Denken ohne Geländer«), und zum anderen mit der anthropologisch gegebenen Pluralität des Menschseins, die das »Recht, jemand zu sein« und das »Recht, Rechte zu haben« begründet. Mit „Gerechtigkeit & Anerkennung“ sowie einer „Menschenrechtsbildung nach Auschwitz“ wird in Vertiefung dieser Themen nach politischen, sozialen, kulturellen und pädagogischen Auswegen gefragt
Leitung: Prof. Dr. Guido Pollak, Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik, Universität Passau bis 2019

