Erinnerung
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10. August 2021

Endlich wieder am Brett

ENDLICH WIEDER AM BRETT

Nach über einem Jahr pandemisch bedingter Pause, in der Schachspieler auf Grund der allseits be-kannten Einschränkungen nicht im direkten Duell am Brett ihre Kräfte messen konnten, trafen sich Ende Juli zehn Schachsportler in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Regensburg. Die zweite Auflage der Regensburger Schnellschachmeisterschaften stand auf dem Programm. Nachdem im März letzten Jahres das erste Turnier dieser vier Turniere umfassenden Turnierserie über die Bühne gegangen war – damals mit einem souveränen Turniersieg von FM Jens-Uwe Pohl-Kümmel – folg-te nun mit einem Jahr Verzögerung das Zweite, das eigentlich schon im Sommer 2020 hätte stattfin-den sollen.

Fünf Partien im Schnellschachmodus, in dem jeder Spieler 15 Minuten Bedenkzeit plus 5 Sekunden Zeitbonus für jeden ausgeführten Zug zur Verfügung hatte, standen auf dem Programm. Am Ende gewann Reiner Born vom SC Bavaria Regensburg von 1881 souverän. Alle fünf Partien konnte er dabei für sich entscheiden. Auch der am Ende überraschende Zweitplazierte Jannik Wittmann, eben-falls vom SC Bavaria, musste im direkten Duell die Überlegenheit seines Vereinskameraden aner-kennen. Aber alle anderen vier Partien konnte er siegreich absolvieren. Der Lohn war Platz Zwei. Ein Fotofinisch gab es um den dritten Platz zwischen Mujo Palamar von der SG Post/Süd Regens-burg und Erkan Hadzhimustafa vom SC Bavaria, das der Letztgenannte auf Grund der besseren Buchholzwertung knapp zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Mujo Palamar konnte dafür den Preis für den besten über 60jährigen Senior in Empfang nehmen. Den Jugendpreis für gewann Daniel Sluckis vom SC Bavaria.

Im Herbst sind nun die beiden letzten Turnier dieser von der Jüdischen Gemeinde Regensburg veranstalteten Serie geplant, um dann in der Gesamtwertung den Regensburger Schnellschachmei-ster 2020/21 ehren zu können.

ENDTABELLE

  1. Reiner Born                          5          15,0
  2. Jannik Wittman                   4          14,0
  3. Erkan Hadhzimustafa         3          13,5
  4. Mujo Palamar                      3          12,0
  5. Jürgen Brassat                     2,5       15,0
  6. Peter Oberhofer                   2,5       11,5
  7. Daniel Sluckis                       2,5       10,0
  8. Michael Weiss                       1          12,5
  9. Nikolaj Osokin                     1          11,0
  10. Simon Zavalev                      0,5       10,5